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Wartung und Support nach der Auslieferung

Ein System muss nach dem Go-live sicher, stabil und verständlich bleiben. Wartung definieren wir als klaren Verantwortungsumfang — nicht als unbestimmte Verfügbarkeit.

Wann dieser Ansatz sinnvoll ist

  • Ein System ist in Betrieb und benötigt laufende technische Betreuung.
  • Sicherheitsupdates und Abhängigkeitsmanagement erfordern regelmäßige Aufmerksamkeit.
  • Fehler treten auf, die schnell behoben werden müssen, ohne den Betrieb zu gefährden.
  • Neue Funktionen sollen schrittweise ergänzt werden, ohne das System destabilisieren.
  • Monitoring und Backups sind nicht oder unzureichend eingerichtet.
  • Das interne Team hat nicht die Kapazität oder Expertise für laufende technische Wartung.

Leistungsumfang

  • Betriebsüberwachung und Alarmierung
  • Regelmäßige Backups und Wiederherstellungstests
  • Incident-Handling und Fehlerbehebung
  • Abhängigkeits- und Sicherheitsupdates
  • Kleinere Verbesserungen und Anpassungen
  • Feature-Roadmap und priorisierte Weiterentwicklung
  • Reaktionszeitmodell und Eskalationsprozesse
  • Regelmäßige Statusberichte
  • Dokumentationsaktualisierung bei Änderungen

Typische Anwendungen

  • Laufende Wartung einer von Base 17 entwickelten Anwendung
  • Übernahme der Wartung eines bestehenden Systems nach technischer Bewertung
  • Sicherheitsupdates und Monitoring für produktive Webanwendungen
  • Schrittweise Erweiterung eines Systems nach der Erstauslieferung
  • Support für interne Teams bei technischen Fragen und Störungen
  • Vorbereitung und Durchführung geplanter Upgrades

Entwicklungsprozess

Der Prozess ist bewusst einfach und transparent: klarer Umfang, kurze Phasen, eine Version, die Sie nutzen können. So sinkt das Risiko und die Arbeit bleibt am realen Betrieb ausgerichtet.

  1. Anforderungen erfassen

    Gemeinsam klären wir, was das System lösen muss. Ziel ist eine erste nutzbare Version — ein Minimum, das im Alltag trägt — nicht alles auf einmal.

  2. User Stories, Use Cases und Skizzen

    Anforderungen werden in kleine Teile zerlegt: wer macht was, warum und mit welchem Ergebnis. Wo sinnvoll, nutzen wir Ablaufskizzen oder einfache Wireframes.

  3. Zeit- und Kostenabschätzung

    Jede Arbeitseinheit erhält eine realistische Schätzung. Zusammen ergeben sie Dauer und Kosten. Anforderungen können sich ändern — mit transparenter Wirkung auf Termin und Preis.

  4. Prioritäten-Backlog

    Vor der Entwicklung landen alle vereinbarten Punkte in einer Prioritätenliste: Funktionen, Integrationen, Korrekturen und alles für eine tragfähige Lieferung.

  5. Phasen definieren

    Die Arbeit wird in kurze Phasen geteilt (meist ein bis zwei Wochen). Jede Phase hat einen vereinbarten Umfang und ein prüfbares Zwischenziel.

  6. Iterationen und Reviews

    Am Ende jeder Phase prüfen wir den Fortschritt, korrigieren Annahmen und wählen die nächsten Punkte. Sie behalten die Kontrolle über die Richtung.

  7. Go-live

    Ist eine Version bereit, folgt die kontrollierte Einführung: Daten, Prüfung unter realen Bedingungen und Unterstützung beim ersten Einsatz.

Qualität und Sicherheit

  • Proaktives Monitoring statt reaktiver Fehlerbehebung
  • Dokumentierte Incident-Prozesse und Eskalationswege
  • Sicherheitsupdates nach dokumentiertem Prozess
  • Getestete Backups und nachvollziehbare Wiederherstellung
  • Änderungen werden versioniert und dokumentiert
  • Keine veröffentlichten SLA-Zahlen ohne vertragliche Vereinbarung

Was wir vom Auftraggeber benötigen

  • Zugang zu System, Infrastruktur und relevanten Dokumentationen
  • Ansprechpartner für Priorisierung und Freigabe von Änderungen
  • Informationen über geplante Geschäftsänderungen, die das System betreffen
  • Klare Definition von Reaktionszeiten und Verfügbarkeitserwartungen
  • Bereitschaft zur schriftlichen Freigabe größerer Änderungen
  • Regelmäßige Review-Gespräche zum Wartungsumfang

Häufige Fragen